Hirschbachclub Aalen e.V.
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Letzte Aktualisierung:

26.03.2019

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Unsere nächste Veranstaltung:

Neues aus der Tagesklinik und der Waldorfschule

 

Freitag,

12.04.2019, 18.00 Uhr

DJK-Gaststätte "Bei Sonja"

Aalen-Hirschbach

Ausschreibungstext und Spendensumme 2006

Spendenaufruf für die Freie Waldorfschule Aalen.

 

 



Freie Waldorfschule Aalen-Hirschbach

Von der Vision zur Wirklichkeit

... lautete der Titel unserer Festschrift anlässlich der Eröffnung der Freien Waldorfschule Aalen im September 1998.
Heute können wir nur sagen: Nicht in unseren kühnsten Träumen hätten wir gedacht, im Januar 2003 bereits die Einweihung unseres Schulneubaus begehen zu können.

Was ist seither geschehen?

Am 11. November 1997 (dies war kein Faschingsscherz) gründeten neun Personen nach ca. zweijähriger Vorarbeit als Schulgründungsinitiative den Verein Freie Waldorfschule e.V. als Träger einer neu zu gründenden Waldorfschule in Aalen.

Am 19. September 1998 begann für die 1. Klasse in einem von Eltern umgebauten Raum in der Aalener Max-Eyth-Halle der Unterricht. Unser Kollegium bestand damals aus einem Klassenlehrer und drei Lehrerinnen, die stundenweise auf Honorarbasis den Fachunterricht abhielten. Die Möbel hatten wir von Aalener Schulen geschenkt bekommen. Es gab kein Telefon und nur einen Schlüssel, den der Klassenlehrer jeden Morgen bei der Ehefrau des in der Nachbarschaft wohnenden Geschäftsführers abholen musste. Sämtliche Verwaltungs- und Buchhaltungstätigkeiten wurden von zu Hause aus von der Geschäftsführung und einem Vorstandsmitglied ehrenamtlich erledigt.

Im September 1999 bezogen wir dann die über 50-jährige Holzbaracke im Galgenbergschulzentrum, die uns der Gemeinderat der Stadt Aalen unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte. Dies geschah damals im Gemeinderat doch mit einer gewissen Fassungslosigkeit und viel Schmunzeln verbunden, da uns nicht unbedingt zugetraut wurde, eine eigentlich zum Abriss vorgesehene Baracke, die teilweise schon nicht mehr genutzt werden durfte, wieder schultauglich herzurichten.
Bald war uns allen klar, dass wir kräftemäßig und auch langfristig finanziell gedacht, nicht noch eine weitere Interimslösung für die Schulunterbringung in Angriff nehmen können, zumal wir unseren Schülerhort räumlich ausgliedern wollten.

Im September 2000 besuchen 69 Schüler in drei Klassen unsere noch kleine Schule, die trotzdem zusammen mit dem Schülerhort bald aus allen Nähten zu platzen droht. Gedanklich stellen wir uns bereits auf das nächste Schuljahr ein, wo sollen wir demnächst vier Klassen und den immer größer werdenden Schülerhort unterbringen?
Neben den Vorbereitungen für einen Baubeginn im Jahr 2001 sind wir nun auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für unseren Schülerhort.

Manches ist Glück - manches ist Fügung! Wir hatten bereits einen Mietvertrag für Räumlichkeiten in der Innenstadt unterschrieben, als uns eine freistehende Etage in der Firma Hachtel, direkt neben unserem Neubaugrundstück angeboten wurde.

Es heißt wieder einmal anpacken! In nahezu 3000 Arbeitsstunden bauen die Eltern die Lagerhalle zu einem schmucken Hort um. Zum Schuljahresbeginn 2001/2002 zieht der Schülerhort und die 4. Klasse (provisorisch) in die neuen Horträumlichkeiten um.

Ende Mai 2001 begannen die Abriss- und Abräumarbeiten auf dem Claus-Gelände.
Unser Bau- und Architekturkreis traf sich nun nahezu jeden Mittwochabend von 19 bis 22 Uhr, um zusammen mit den Architekten Wünsche und Vorstellungen der Eltern und Lehrer mit der Machbarkeit der finanziellen Zwänge zu einer zufriedenstellenden Lösung zusammenzubringen.

Im September 2001, zwei Wochen nach Schulbeginn, begehen wir unter großer Schüler- und Elternbeteiligung zusammen mit etlichen Vertretern der Stadt Aalen den 1. Spatenstich. Unsere "größte" Klasse, die derzeitige 4. Klasse bezog provisorisch einen Klassenraum im Schülerhort. Alle hoffen, dass wir rechtzeitig den Neubau beziehen können, damit die dann 4. und 5. klasse Unterrichtsäume haben.

Am 23. November 2001 findet die feierliche Grundsteinlegung statt. Der speziell angefertigte Pentagondodekaeder wurde mit vielen Dingen aller Schüler und Lehrer, Geldstücken der damals noch gültigen DM-Währung, aktuellen Tageszeitungen und den besten Wünschen befüllt und dann eingemauert.

Bereits am 1. März 2002 können wir das Richtfest feiern. Alle Schüler der 1. bis 4. Klasse sprechen gemeinsam mit ihren Lehrern den Segensspruch von Jakob Streit: Leider kann jedoch mit dem Feiern alleine eine Schule nicht gebaut werden. Um Kosten zu sparen, müssen viele Arbeiten von der Elternschaft in Eigenleistung erbracht werden.

Am 9. September 2002 bezogen 62 Schüler der Klassen 4 und 5 ihre neuen Unterrichtsräume im Neubau der Freien Waldorfschule Aalen in der Hirschbachstraße.

Manches musste noch ein wenig improvisiert werden, ab und an wurde Unterricht von Bagger- oder Schlagbohrgeräuschen einzelner Handwerker begleitet  - die neuen schönen Räumlichkeiten machten dies jedoch wett.
Wir wünschen Ihnen und vor allem unseren Kindern, dass Sie sich in den neuen Räumlichkeiten immer wohl und zu Hause fühlen und, wie unsere Kinder anlässlich des Richtfestes sagten: "...Ein guter Geist mög´ es bewohnen..."

Die freie Waldorfschule Aalen erstellt gerade im Rahmen des 2. Bauabschnitts die für die Ganztagesschule benötigten Räumlichkeiten. Aus einem Sonderprogramm der Bundesregierung werden 90% der Baukosten erstattet. Die restlichen 10% (ca. 90.000,-€) muss der Schulverein selbst aufbringen. Insbesondere für die Ausstattung des Spielezimmers für Grundschüler, die über die Mittagszeit betreut werden und unsere Schulbücherei, sind wir über jede finanzielle Unterstützung sehr dankbar. Hier werden folgende Artikel dringend benötigt: Spiele, Bücher, Bastelmaterial, Regale.

Der Hirschbachclub Aalen e.V. ruft im Jahr 2006 zu Spenden auf, um die Ausstattung dieser Räume mit den benötigten Artikeln zu unterstützen.

Für Ihre freundliche und großzügige Unterstützung sagen wir jetzt schon ein  herzliches Dankeschön.

 

                                                              Erzielte Spenden 1.000,- €

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